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Seeschlacht bei Alahn

Die Hügelstättische Flotte, die modernsten Schiffe, die die Welt jemals gesehen hat, magisch, runisch und nekromantisch betrieben, Waffen starrend, 28 davon 180 lang und länger, zwei sogar 900 Fuß, dazu über 200 mit einer Länge von 26 fuß und 92 Großsurfer.
Die Schiffe liegen nicht unweit von Alahn, um das Gebiet einzugrenzen, die Sonne im Rücken. Die Manschaften sind schon lange vor dem Morgengrauen auf den Beinen. Es ist bitterkalt, aber die Magie schützt wenigstens die Leute unter Deck vor der Kälte.

In der Ferne kann man die "Flotte" der Chuor sehen mehrere gewaltige Schildkröten und ab und zu stößt ein Leviathan an die Oberfläche, einer der gewaltigen Wale, die leicht die kleineren Schiffe verschlingen können. Sie bewegen sich schnell vorwärts, aber nicht so schnell, als dass nicht die Angst in den Menschen aufsteigen könnte. Der Admiral bewundert leise die organisatorische Leistung, so grosse Tiere zusammen zu bringen, zu führen und zu versorgen. Seine Untergebenen können seine Begeisterung kaum verstehen.

Die Seeleute an Deck meinen bald das Geheule der Chuor hören zu können, welches von dem kalten Wind an ihre Ohren getragen wird.

Schließlich erwartet und doch unerwartet, taucht vor der Flotte der erste gewaltige Wahl auf. Die Kapitäne haben Befehl sofort zu schießen. Jedes Schiff ist am Ende auf sich allein gestellt. Der einzige Befehl, auf den sie achten sollen, ist der zum Rückzug und jeder weiss, dass dieser Befehl erst kommt, wenn alles verloren ist.

Hunderte von Balistabolzen bohren sich in das Fleisch des gewaltigen Tieres. Einige fliegen in den geöffneten Rachen des Wals und töten dort Chuor, die sich aus ihren Lagern im Bauch hervorgearbeitet haben, um die feindlichen Schiffe zu entern.
Der erste Wal stirbt schnell durch das konzentrierte Feuer und reisst die Chuor mit in die Tiefe. Aber auch viele der Surferschiffe müssen daran glauben und eine Frigatte wird so schwer beschädigt, dass sie maneuvrierunfähig wrd.
Erst jetzt steigen die Gleiter auf, deren Piloten in dicke Mäntel eingepackt sind. Einige stürzen gleich wieder ab, da sie die ungewohnten Winde, die die feindlichen Tiere mit sich bringen, nicht ausgleichen können. Während der Schlacht spielen sie scheinbar keine grosse Rolle, denn es gelingt ihnen nicht eines der Tiere zu töten, wenn sie sie auch zum Teil schwer verwunden. Erst später wird jedoch klar, welchen Dienst sie ihrer Heimat erwiesen haben, denn ihr Einsatz fügte den Chuor, die gedrängt auf den Schildkröten standen, schwere Schäden zu.
22 von Ihnen schafften es, zu ihren Schiffen zurückzukommen, 171 gelang der Flug nach Alahn, wo sie mehr tot als lebendig unterschlupf fanden.
193 von 946 Gleiterpiloten.

Doch jetzt sind die anderen Kreaturen heran. Nun kann das Feuer nicht mehr konzentriert werden, denn die breite Front der Tiere umringt die Flotte bereits zur Hälfte. Dazu kommen die Wale, die unter der Flotte hindurch tauchen. Einer taucht unter ihr wieder auf, bringt ein Scoutschiff zum kentern und wird von einem Zerstörer, der HSS Delsora gerammt. Beide versinken in der Tiefe. Ein weiterer Wal ist in den Untiefen in der Nähe der Insel auf Grund gelaufen und man sieht ihn, mit dem Rücken über dem Wasser, um sein Leben kämpfen. Er wird nicht mehr frei kommen.
Die Schildkröten greifen an. schnappen mit ihren gewaltigen Mäulern nach den Schiffen, verschlucken sie, zerbeissen sie, reissen das Holz heraus.
Aber eine Waffe haben die Hügelstätte noch aufzubieten, von der die Chuor noch nichts gehört haben können. Die HSS Wächter, das neuste Schiff, speziell gebaut, um Schildkröten zu töten. Nachdem die HSS Delsora, ihr Begleitschiff gesunken war, können nur noch die zwei Scoutschiffe, die zum Verband der Delsora gehörten, den Schildkrötenjäger schützen. Schnell fährt das kleine Schiff an eine der Schildkröten heran und feuert alle Ubabs ab. einer trifft nicht, die Schildkröte ist dennoch zum Tode getroffen und versinkt in den Fluten. Noch zwei Mal gelingt der Wächter dieses Kunsttück, doch dann ist eines der beiden Begleitschiffe zerstört, das zweite schwer beschädigt und die die Ubabs aufgebraucht.

Als Admiral Pometap zu diesen Zeitpunkt seine Flotte überblickt, sieht er folgendes:
Die Chuor befinden sich überall, einige Schiffe sind von ihnen geentert worden und ihre Besatzungen sind damit beschäftigt, die Decks zu versiegeln, um das Schiff nicht zu verlieren. Die Wale sind durchgebroche, wie auch zwei Schildkröten. Überall fliegen Balistageschosse, AKs schlagen auf Schildkröten, Walen und Schiffen ein. Überall brennt es, für die Manschaften an Deck wird der Geruch nach verbrannten Fleisch und Fell fast unerträglich.
Mehr als die Hälfte der Flotte ist beschädigt oder verloren.
Er gibt das Signal zum Rückzug.
Die Schlacht um Alahn ist verloren, die Chuor sind durchgebrochen und werden in die Hügelstätte einfallen. Pometap bleibt nur die Hoffnung, dass sie genügend Schiffe retten können, um wenigstens den Nachschub zu stören.



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